Forschungsprojekt zur Helm-Azurjungfer erfolgreich abgeschlossen

März 2013:
Das von der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg finanzierte und seitens des Regierungspräsidiums Freiburg betreute Forschungsprojekt "Untersuchungen zur Auswirkung der Habitatfragmentierung auf die Helm-Azurjungfer (Coenagrion mercuriale, Anhang II FFH-Richtlinie) mit genetischen Methoden und GIS-Modellen" wurde im März 2013 erfolgreich abgeschlossen.
An 90 Vorkommen wurde genetisches Material von 1.927 Helm-Azurjungfer-Individuen gewonnen. Von 32 dieser Vorkommen wurden bisher 834 Proben analysiert. Die ermittelten genetischen Distanzen wurden mit Luftliniendistanzen und Kostendistanzen verglichen (Isolation by Distance-Analysen). Die Kostendistanzen wurden auf verschiedenen rezenten Kostenoberflächen sowie auf einer "historischen Kostenoberfläche" berechnet, die durch Interpretation und Digitalisierung des "Topographischen Atlas über das Großherzogtum Baden" (von 1838 bis 1849) erarbeitet wurde.
Die Feldarbeiten führte das INULA-Team, die GIS-Analysen Dr. Holger Hunger und die genetischen Analysen unser Projektpartner, Wissenschaftler der University of Liverpool, Institute of Integrative Biology, Evolution, Ecology and Behaviour unter Leitung von Dr. Phill Watts durch.
Die Ergebnisse sollen in nächster Zeit durch weitere Analysen abgerundet und veröffentlicht werden. Ein paar Einblicke in die Studie zeigt ein Klick auf die Abbildung.



mercuriale_modellierung.jpg
/